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BAOBAB

FESTSPIELHAUS 28. 11. 2025

BAOBAB

Fifty Years of Orchestra Baobab

 

Neun Mitglieder des Orchesters Baobab aus dem Senegal geben einen Mix aus afro-kubanischen Gesängen und zelebrieren ich 50-jähriges Bestehen in voller Lautstärke. Die Sängerin und der Sänger versprühen kubanischen und westafrikanisches Flair verbunden mit Tradition und doch Soul. Der Generationenwechsel ist längst vollzogen und doch werden die Rhythmen des legendären Reunion-Albums Specialist in All Styles (2002) weitergeführt und nächstes Jahr kommt das neue Album Made in Senegal des Drumers Mountaga Koité heraus, dessen Vorgeschmack bereits zu hören war. Drei Familienmitglieder der Koités spielten und sangen und sind Garant für die tiefe Verwurzelung der Musik im Senegal.

Jedenfalls Rhythmen , die bereits beim dritten Gesang das Publikum von den Sitzen riss und zum Klatschen und Tanzen einlud. Die Musik verbreitete Harmonie und Freude auf den Gesichtern.

Tanz befreit die Seele – davon machte Jung und Alt ausgiebig Gebrauch!

 

Royal Philharmonic Orchestra

Nach dem so schmissigen kurzen Sound the Bells! (1993) kam als Hauptwerk das viersätzige .

Violin Concerto No. 2 (Ein spätes Hauptwerk nach seinem ersten Konzert für Violine und Orchester aus den Jahren 1974-74 entstand auf Anregung von Sophie Mutter 2o21. Es wirkte trotz der wunderbaren Stargeigerin wenig akzentuiert und nicht so sensationell wie seit 2021 angepriesen. Es verbreitete sich in kürzester Zeit der Rum dieses Werkes, das mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung des Komponisten Williams in Tanglewood uraufgeführt worden war. Durch die geringe Dichte, wenig Tempi-Wechsel und vielfach gleichbleibender rhythmischen Gestik konnte auch Sophie Mutter nicht ihre 50-Jahre-Erfahrung auf der Violine ausbreiten.

Schade!

ANDREJ HERMLIN and his SWING DANCE ORCHESTRA

Als Prélude im Schlosshof um 18 Uhr spielte das 

Jazzensemble des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich

In richtiger Relax-Swing-Manier gelang es das zahlreiche Publikum für das Abendkonzert im Wolkenturm einzustimmen. Sehr stimmig und authentisch vorgetragen und moderiert von Susanne Stockhammer gab es die Swing-Oldies von Cole Porter, cheek to cheek, Stücke von Oscar Peterson, George Gershwin usw. Als einziger Song war die Ballade „Body and Soul“ von John W. Green  zu sanft und zu sentimental, aber das bringt ja das Genre Ballade und das Thema mit sich.

Das Publikum war mit den neun Songs zufrieden und glücklich und bereit für den Fortgang der Swings aus den 30er Jahren.